Aston Martin DBS Superleggera – Britischer Luxus-Sportwagen mit James-Bond-Attitüde.

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Aston Martin DBS Superleggera – Britischer Luxus-Sportwagen mit James-Bond-Attitüde.

Aston Martin DBS Superleggera gefällig? Aston Martin ist ja derzeit durch die Präsentation seines ersten SUVs in den Schlagzeilen, da die britische Traditionsmarke nun auch auf den SUV-Zug aufgesprungen ist, und mit dem neuen Aston Martin DBX auch ein grosses Stück vom Kuchen der Luxus-SUV-Klasse abhaben möchte. Man könnte glatt vergessen, dass sich die Briten auch weiterhin auf das Sportwagensegment konzentrieren, und mit dem neuen DBS Superleggera, welcher sowohl als Coupéversion als auch als „Volante“ genanntes Cabrio auf den Markt gekommen ist.

 

Obwohl das Segment der zweitürigen Sportwagen stark schrumpft, bietet es noch immer am meisten Prestige, weshalb selbstverständlich auch die britische Sportwagenmarke am klassichen Gran-Turismo festhält, und ihn mit dem neuen Aston Martin DBS Superleggera nahezu perfektioniert hat.

 

Während James Bond mittlerweile auf das Hypercar namens Aston Martin Valhalla setzt, können sich solvente Freunde britischer Automobilkunst ab sofort den neuen DBS Superleggera in ihre Garage stellen. Dieser Aston Martin DBS Superleggera ist nämlich ein ganz besonderes Schmuckstück, welches man nicht alle Tage auf der Strasse zu sehen bekommt.

 

 

Aston Martin DBS Superleggera Design

 

Kommen wir nun zum Design des neuen Briten, der an der Front eine Evolution des traditionellen Aston-Martin-Designs präsentiert, mit weit aufgerissenem Kühlermaul, das schon von weitem aussieht, als würde es auf der Autobahn einen Smart zum Frühstück verspeisen.

Die klassischen Aston-Martin-Scheinwerfer, welche oval sind und ein wenig an Mandelaugen erinnern, befinden sich selbstverständlich auch am neuen Superleggera DBS, welcher dadurch auf übertrieben grimmige Effekthascherei verzichtet, und keinen derart grimmigen Blick aufweist, wie beispielsweise die US-amerikanischen Muscle-Car-Ikonen vom Schlage eines Chevrolet Camaro oder Ford Mustang, die mit weit zugekniffenen Adleraugen aussehen, als würden sie die Gegner auf der Strasse regelrecht erschrecken wollen, wenn sie auf der Autobahn im Rückspiegel auftauchen.

Der Brite mit geballter Kraft

 

Solche Dinge hat ein Aston Martin bekanntlich gar nicht nötig, da er den eleganten Gran-Turismo verkörpert, welcher im Notfall auch mal auf der Autobahn seine Muskeln spielen lassen kann, wenn man ihn herausfordert, aber der Gentleman oder die Lady, welche einen Aston Martin fahren, sehen dies meist sehr gelassen. Die Seitenlinie des neuen DBS Superleggera ist sehr elegant gehalten, mit geschwungenen Linien, so wie man sie traditionell von britischen Sportwagen kennt, doch die seitlichen Lufteinlässe hinter den Vorderrädern verdeutlichen ganz klar den sportlichen Anspruch des neuen Aston Martin.

 

Auch das farblich abgesetzte Dach und die Seitenschweller geben ganz klar eine Marschrichtung vor, die Sport als oberste Priorität aufzuweisen hat. Am Heck müssen Aston-Martin-Traditionalisten sich ein wenig mit der Abkehr des klassischen Designs, welches mit dem DB7 Anfang der 1990er-Jahre präsentiert wurde, abfinden, da das neue Heckdesign der Modelle aus Gaydon für britische Verhältnisse geradezu futuristisch wirkt, und mit den schmalen Scheinwerfern und den scharfen Kanten ein wenig an die aktuelle Designlinie von Porsche erinnert, welche vor allen Dingen bei den Porsche-Modellen Panamera und Taycan zum Einsatz kommt.

 

Aston Martin DBS Superleggera Interieur

 

Auch die vier klassisch angeordneten Auspuffrohre und der dezente Heckspoiler unterstreichen den Anspruch des Aston Martin, mit der Supersportwagenkonkurrenz von Ferrari, Lamborghini und Porsche auf Augenhöhe zu sein, dabei aber den luxuriösen Reisekomfort eine Luxuslimousine nicht zu vernachlässigen.

Selbstverständlich verfügt auch der Aston Martin DBS Superleggera über die Noblesse im Interieur, welche die Traditionsmarke aus dem Vereinigten Königreich so unverwechselbar macht. Egal ob als Volante genanntes Cabrio, oder als Coupé, im neuen Aston erwartet den Besitzer oder die Besitzerin ein luxuriöses und gleichzeitig sportliches Ambiente, das mit Leder, Alcantara und Carbon Werkstoffe bietet, welche sportlichen Luxus definieren, und selbstverständlich eine erlesene Verarbeitungsqualität besitzen.

Auch das in die Sitze integrierte DBS-Logo zeugt von penibelster Detailqualität, welche den automobilen Gourmet vollends zufriedenstellt.

DBS Superleggera – V12 mit 5.2L und 725 PS

 

Doch der edelste Innenraum wäre für einen Sportwagen nicht gut genug, wenn nicht das Herzstück, in diesem Falle ein Front-Mittelmotor mit 12 Zylindern und 5,2 Litern Hubraum, welcher zusätzlich von zwei Turboladern unterstützt wird, seinen Namen verdient hätte, und ein wahres Leistungsfeuerwerk abliefert. Dieses meisterhafte Aggregat, welches ganz ohne Hybridunterstützung auskommt, liefert atemberaubende 725 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h.

 

DBS Superleggera von 0 auf 100 in 3.4 Sek.

 

Damit ist der Hecktriebler eines der stärksten Autos auf diesem Planeten, welches von nur einer Achse angetrieben wird. Auf Landstrassentempo 100 sprintet der Briten-Express in sehr guten 3,4 Sekunden. Damit muss der Aston Martin zwar einigen Konkurrenten beim Standardsprint den Vortritt lassen, aber die Höchstgeschwindigkeit von 340 Stundenkilometern gehört zum Besten, was die Welt der Supersportwagen diesseits eines Bugatti Chiron zu bieten hat.

Ein Porsche 911 Turbo, ein Ferrari F8 Tributo oder ein Lamborghini Huracan sehen bei Höchstgeschwindigkeit nur die Rückleuchten eines Aston Martin DBS Superleggera immer kleiner werdend am Horizont verschwinden.

DBS Superleggera Preis

 

So viel Leistung, Temperament und Exklusivität hat natürlich seinen Preis, und der beginnt bei CHF 295.500, womit der Basispreis fast CHF 100.000 höher liegt, als beispielsweise der eines Lamborghini Huracan oder eines Ferrari F8 Tributo.

Dafür bekommt der Liebhaber britischer Automobilkunst, jedoch auch ein alltagstaugliches Coupé, welches im Gegensatz zu den Heckmotor-Sportcoupés aus Italien einen brauchbaren Kofferraum, der für eine Wochenendreise zu zweit ausreicht, bietet. Ausserdem ist ein Aston Martin traditionell auch so ausgelegt, dass er genügend Restkomfort bietet, um damit auch langsam fahren zu können, ohne dass dem Fahrer die Plomben aus dem Mund herausfallen, da es in Gaydon schon immer oberste Priorität war, gediegene Alltagscruiser für den solventen Herrenfahrer herzustellen, während in Maranello das Hauptaugenmerk auf schnelle Rundenzeiten und Performance gelegt wird.

 

Understatement mit Stil

 

Deshalb erreicht ein Aston Martin auch zum grossen Teil ein ganz anderes Klientel, als es die heissblütigen italienischen Sportwagen ihr Eigen nennen, denn nicht nur Sound, Innenraum und Leistungscharakteristik, sondern auch das Design, welches mit viel weicheren Formen zu überzeugen weiss, spricht eher die Kundschaft an, welche sehr grossen Wert auf Understatement legt, zumindest in Sachen Design.

Freunde britischer Automobilkunst, welche den extrovertierten Auftritt zu schätzen wissen, schauen sich ein paar Kilometer weiter bei McLaren um, da man dort auf Supersportwagen im Lamborghini-Stil setzt, welche sofort auffallen und die Herzen aller jugendlichen Autofans höher schlagen lassen, die bei einer Sichtung eines McLaren sofort ihr Smartphone zücken, um ein Foto von dem Teil zu machen.

Falls man es nicht so gerne hat, dass sich eine Menschenschar um das Auto bildet, wenn man es am Strassenrand geparkt hat, aber man trotzdem über das nötige Kleingeld verfügt, ein Automobil im Wert einer teuren Eigentumswohnung zu kaufen, dann ist man bei den luxuriösen und sehr dezenten High-End-Modellen der Marke Aston Martin sehr gut aufgehoben.

 

 

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