Griechenland mit einem Katamaran zu erkunden gehört zu den intensivsten Reiseerlebnissen, die das Mittelmeer bietet. Die Kombination aus türkisblauem Wasser, antiken Ruinen und versteckten Buchten macht Katamaran Charter Griechenland zur ersten Wahl für anspruchsvolle Segler und Genussreisende. Mit über 6.000 Inseln – davon knapp 230 bewohnt – hat kein anderes Mittelmeerland eine vergleichbare Vielfalt. Ob Sie als Familie entspannt die Kykladen erkunden oder mit Freunden die Ionischen Inseln ansteuern: Ein Katamaran bietet Stabilität, Platz und Komfort, den klassische Segelyachten nicht erreichen.
Stand: April 2026
Als jemand, der seit 15 Jahren Yachten vermittelt und selbst tausende Seemeilen im griechischen Revier gesegelt ist, kenne ich die Vorzüge und Tücken dieses Reviers aus erster Hand. In diesem Artikel teile ich mein Wissen zu Preisen, Routen, Buchungstipps und den häufigsten Fehlern, die Chartergäste machen.
Was kostet ein Katamaran Charter in Griechenland 2025?
Ein Katamaran Charter in Griechenland kostet zwischen 3.500 und 25.000 Euro pro Woche, abhängig von Saison, Bootsmodell und Ausstattung. Die Nebensaison im Mai oder Oktober bringt Ersparnisse von 30 bis 40 Prozent gegenüber Juli und August. Hochwertige Katamarane wie der Lagoon 46 oder die Fountaine Pajot Elba 45 liegen in der Hauptsaison bei 12.000 bis 18.000 Euro wöchentlich.
Die Preisstruktur im griechischen Chartermarkt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Laut dem Greek Yachting Association Report 2024 stiegen die Charterpreise seit 2019 um durchschnittlich 23 Prozent. Gleichzeitig wuchs die Flotte der verfügbaren Katamarane um 31 Prozent – ein Zeichen für die steigende Nachfrage nach Mehrrumpfbooten.
Preisübersicht nach Katamaran-Kategorien
Einsteiger-Katamarane (38-42 Fuß): Diese Boote bieten 3 bis 4 Kabinen und eignen sich für Familien oder kleinere Gruppen. Wöchentliche Charterkosten: 3.500 bis 7.000 Euro je nach Saison. Beispiele: Lagoon 40, Bali 4.2, Nautitech 40.
Mittelklasse-Katamarane (45-50 Fuß): Mehr Platz, bessere Ausstattung, oft mit Watermaker und Generator. Wöchentliche Kosten: 7.000 bis 14.000 Euro. Der Lagoon 46 ist hier der Bestseller – laut Charterflotten-Statistiken macht er 18 Prozent aller Buchungen in dieser Klasse aus.
Luxus-Katamarane (52-62 Fuß): Für Gruppen bis 12 Personen mit höchstem Komfort. Flybridge, Klimaanlage, Crew-Kabinen. Wöchentliche Kosten: 14.000 bis 25.000 Euro. Die Lagoon 55 und Fountaine Pajot Alegria 67 dominieren dieses Segment.
Zusatzkosten, die Sie einplanen sollten
Der reine Charterpreis ist nur die Basis. Rechnen Sie mit folgenden Extras:
- Endreinigung: 250 bis 450 Euro
- Bettwäsche und Handtücher: 15 bis 25 Euro pro Person
- Kaution: 3.000 bis 5.000 Euro (rückzahlbar oder als Versicherung buchbar für 200-400 Euro)
- Treibstoff: 300 bis 600 Euro pro Woche, je nach Motornutzung
- Hafengebühren: 20 bis 80 Euro pro Nacht in Marinas, kostenlos in Buchten
- Skipper (falls gewünscht): 180 bis 250 Euro pro Tag plus Verpflegung
Meine Erfahrung zeigt: Die meisten Chartergäste unterschätzen die Nebenkosten um etwa 25 Prozent. Planen Sie bei einem 10.000-Euro-Charter mindestens 2.500 Euro für Extras ein.
Welche Reviere eignen sich am besten für einen Katamaran Charter?
Die Ionischen Inseln im Westen Griechenlands sind das beste Revier für Katamaran-Einsteiger. Ruhige Winde, kurze Distanzen und geschützte Ankerbuchten machen das Segeln hier entspannt. Für erfahrene Segler bieten die Kykladen anspruchsvollere Bedingungen mit dem berüchtigten Meltemi-Wind. Die Dodekanes im Südosten kombinieren beide Welten – moderate Winde und weniger Touristen.
Ionische Inseln: Korfu, Lefkada, Kefalonia
Das Ionische Meer ist Griechenlands sanftestes Segelrevier. Der Wind weht selten über 15 Knoten, die See bleibt flach. Typische Törns starten in Lefkada oder Korfu und führen über Meganisi, Ithaka und Kefalonia. Die Entfernungen sind kurz – selten mehr als 15 Seemeilen zwischen den Häfen.
Lefkada Marina hat sich zum größten Charterstützpunkt der Region entwickelt. Über 40 Charterunternehmen operieren hier. Die Infrastruktur stimmt: Gute Restaurants, Supermärkte in Hafennähe, zuverlässige Tankstellen.
Mein persönlicher Geheimtipp: Die Bucht von Sivota auf dem Festland. Türkises Wasser, wenig Betrieb, exzellente Tavernen. Hier ankere ich selbst am liebsten.
Kykladen: Mykonos, Santorini, Paros
Die Kykladen sind Griechenlands Postkartenmotiv. Weiße Häuser, blaue Kuppeln, spektakuläre Sonnenuntergänge. Aber: Das Segeln hier ist anspruchsvoller. Der Meltemi – ein starker Nordwind – bläst von Juni bis September mit 20 bis 35 Knoten. Das bedeutet sportliches Segeln und erfordert Erfahrung.
Katamarane haben hier einen klaren Vorteil gegenüber Einrümpfern. Ihre Stabilität macht den Meltemi erträglicher, das Ankern in offenen Buchten sicherer. Trotzdem: Ohne Skipper würde ich Anfängern von den Kykladen abraten.
Die beliebtesten Startpunkte sind Lavrion bei Athen und Syros. Von dort erreichen Sie Mykonos in einem Tagesschlag, Santorini in zwei bis drei Tagen.

Saronischer Golf: Das Revier vor Athens Haustür
Wer wenig Zeit hat, findet im Saronischen Golf eine kompakte Alternative. Hydra, Poros, Aegina und Spetses liegen maximal 40 Seemeilen von Athen entfernt. Kurze Anreise, moderate Winde, gute Versorgung.
Der Saronische Golf ist ideal für Wochenendsegeln oder Kurzcharter. Viele Athener nutzen diese Inseln als Wochenendausflug – entsprechend voll kann es an Sommerwochenenden werden.
Dodekanes: Rhodos, Kos, Symi
Im äußersten Südosten liegt das Dodekanes-Archipel. Weniger überlaufen als die Kykladen, wärmer als die Ionischen Inseln. Die türkische Küste ist zum Greifen nah – einige Chartergäste kombinieren griechische und türkische Häfen.
Rhodos und Kos haben internationale Flughäfen mit Direktverbindungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das macht die Anreise unkompliziert.
Mit Skipper oder Bareboat – welche Charter-Variante passt zu Ihnen?
Bareboat-Charter – also ohne Skipper – erfordert einen gültigen Segelschein und nachweisbare Erfahrung. Die meisten Charterunternehmen verlangen den SKS oder ein gleichwertiges internationales Zertifikat plus Meilennachweis. Mit Skipper segeln Sie entspannter und profitieren von lokalem Wissen, zahlen aber 180 bis 250 Euro täglich plus Verpflegung.
Anforderungen für Bareboat-Charter
Griechenland hat relativ liberale Vorschriften. Ein gültiger Sportbootführerschein See (SBF See) reicht formal aus. Praktisch verlangen Charterunternehmen jedoch mehr:
- Mindestens einen Scheininhaber an Bord mit Hochseeerfahrung
- Nachweis über mindestens 500 bis 1.000 Seemeilen
- Katamaranerfahrung ist oft Pflicht – Einrumpferfahrung allein genügt nicht
- Funkzeugnis SRC oder höher
Bei der Bootsübergabe prüft der Stützpunktleiter Ihre Kenntnisse. Wer unsicher wirkt, bekommt das Boot nicht – oder nur mit verpflichtendem Skipper für die ersten Tage.
Wann ein Skipper sinnvoll ist
Ich empfehle einen Skipper in folgenden Situationen:
Erstmals in Griechenland: Lokales Wissen über Ankerbuchten, Windverhältnisse und die besten Tavernen ist unbezahlbar.
Kykladen-Törn: Der Meltemi erfordert Erfahrung. Ein lokaler Skipper kennt die sicheren Häfen und weiß, wann man besser im Hafen bleibt.
Erstmals auf einem Katamaran: Das Handling unterscheidet sich deutlich von Einrümpfern. Anlegemanöver unter Maschine, Ankern mit Buganker – das will geübt sein.
Reiner Urlaubsmodus: Wenn Sie sich voll entspannen wollen, übernimmt der Skipper Planung und Verantwortung.
Crewed Charter: Das Rundum-Sorglos-Paket
Die luxuriöseste Variante ist der Crewed Charter. Neben dem Skipper kommt eine Hostess oder ein Koch an Bord. Sie kümmern sich um Mahlzeiten, Service und Bordorganisation. Die Kosten liegen bei 25.000 bis 60.000 Euro pro Woche – dafür ist alles inklusive.
Crewed Charter passt zu Gästen, die Luxus-Hotels auf dem Wasser erwarten. Kein Kochen, kein Abwasch, kein Ankersetzen. Stattdessen frische Cocktails bei Sonnenuntergang und mehrgängige Menüs aus der Bordküche.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Katamaran Charter in Griechenland?
Die beste Zeit für Katamaran Charter in Griechenland liegt zwischen Mai und Oktober. Juni und September bieten das optimale Gleichgewicht aus gutem Wetter, angenehmen Temperaturen und moderaten Preisen. Juli und August sind am teuersten und am vollsten – viele Buchten und Häfen sind überfüllt.
Saisonale Unterschiede im Detail
Mai und Anfang Juni: Wassertemperaturen um 20-22 Grad, Lufttemperaturen 22-28 Grad. Wenig Touristen, faire Preise. Perfekt für Aktivurlauber, die auch wandern oder Ruinen besichtigen wollen. Der Meltemi hat noch nicht eingesetzt.
Juli und August: Hochsaison. Temperaturen über 30 Grad, Wassertemperatur 25-26 Grad. Der Meltemi bläst in den Kykladen zuverlässig stark. Preise auf Jahreshöchststand. Viele Familien unterwegs – Schulferien in ganz Europa.
September: Mein persönlicher Favorit. Der Meltemi lässt nach, das Wasser ist noch warm (24-25 Grad), die Massen sind weg. Preise fallen um 20-30 Prozent gegenüber August.
Oktober: Riskanter, aber lohnend. Gelegentliche Regenschauer, aber auch traumhafte Segeltage. Stark reduzierte Preise. Viele Charterstützpunkte schließen Ende Oktober.

Der Meltemi: Freund oder Feind?
Der Meltemi ist ein trockener Nordwind, der im Sommer über der Ägäis weht. In den Kykladen erreicht er regelmäßig 25-35 Knoten, manchmal mehr. Für erfahrene Segler ist das ein Highlight – schnelles Segeln bei klarem Himmel. Für Anfänger kann es überfordernd sein.
Im Ionischen Meer und den Dodekanes spüren Sie den Meltemi kaum. Diese Reviere bleiben auch im Hochsommer moderat.
Meine Expertenmeinung: Der Meltemi macht einen Kykladen-Törn erst interessant. Aber er erfordert Flexibilität. Manchmal müssen Sie einen Tag im Hafen bleiben oder Ihre Route anpassen.
Worauf sollten Sie bei der Buchung achten?
Buchen Sie frühzeitig – 6 bis 9 Monate vor Reiseantritt für die Hauptsaison. Die beliebtesten Katamarane sind schnell vergriffen. Achten Sie auf versteckte Kosten, lesen Sie Bewertungen früherer Chartergäste und klären Sie die Stornobedingungen vor Vertragsabschluss.
Die richtige Charterfirma wählen
Griechenland hat hunderte Charteranbieter – von internationalen Flotten wie Sunsail und The Moorings bis zu kleinen lokalen Vermietern. Beide haben Vor- und Nachteile.
Große internationale Anbieter: Standardisierte Qualität, gute Versicherungen, oft englischsprachiger Service. Aber: höhere Preise und weniger Flexibilität.
Lokale griechische Vermieter: Oft günstiger, persönlicherer Service, Insider-Tipps inklusive. Risiko: variierende Qualität, Sprachbarrieren, manchmal komplizierte Vertragsklauseln.
Ich empfehle, Bewertungen auf spezialisierten Portalen wie yachtcharter.de oder in Segelforen zu lesen. Persönliche Erfahrungsberichte sind Gold wert.
Vertragliche Details prüfen
Vor der Unterschrift sollten Sie folgende Punkte klären:
- Kaution: Höhe, Rückzahlungsbedingungen, Möglichkeit einer Kautionsversicherung
- Stornobedingungen: Staffelung nach Zeitpunkt, Corona-Klauseln
- Versicherungsumfang: Was deckt die Basisversicherung? Was kostet Vollkasko?
- Bootsalter: Neue Boote (1-3 Jahre) sind teurer, aber zuverlässiger
- Übergabezeiten: Check-in am Samstag nachmittag ist Standard, Check-out am Samstagmorgen
Extras, die sich lohnen
Manche Zusatzoptionen erhöhen den Komfort erheblich:
SUP-Boards und Kajaks: Perfekt für ruhige Buchten. Kosten: 80-150 Euro pro Woche.
Außenborder fürs Beiboot: Standard ist oft ein Ruder-Dinghy. Ein Außenborder (50-100 Euro/Woche) macht Landgänge bequemer.
Spinnaker oder Gennaker: Für Leichtwindsegeln. Kosten: 100-200 Euro pro Woche.
WLAN-Router: Manche Charterunternehmen bieten mobile Router mit griechischer SIM. Praktisch für Arbeit unterwegs oder Streaming.
Wer den Luxusgedanken weiterspinnen will, findet auf luxury-motors.ch weitere Inspiration – von Luxusautos für den Roadtrip nach der Charter bis zu Luxus-Uhren, die auch salzwasserfest sein sollten.
Typische Anfängerfehler vermeiden
Nach 15 Jahren im Yachtgeschäft kenne ich die häufigsten Fehler:
- Zu viel planen: Weniger Häfen, mehr Zeit zum Genießen. Drei bis vier Inseln pro Woche reichen.
- Zu spät ankommen: In beliebten Buchten sind ab 16 Uhr die besten Plätze weg.
- Wetter ignorieren: Der Wetterbericht ist kein Vorschlag. Bei Sturmwarnung bleibt man im Hafen.
- Zu viele Personen: Ein 42-Fuß-Katamaran hat 4 Kabinen, aber 8 Erwachsene werden eng. Weniger ist mehr.
- Kein Proviant: Am ersten Tag einkaufen – auf kleinen Inseln gibt es oft nur Mini-Märkte.
Der perfekte Törn: Meine Routenempfehlung
Für Erstcharterer empfehle ich einen 7-Tage-Törn in den Ionischen Inseln mit Start in Lefkada:
Tag 1: Lefkada – Meganisi (8 sm). Ankunft, Eingewöhnung, erste Bucht.
Tag 2: Meganisi – Kastos (12 sm). Winzige Insel, authentische Taverne.
Tag 3: Kastos – Ithaka, Vathi (15 sm). Odysseus‘ Heimat. Hübscher Hafenort.
Tag 4: Ithaka – Kefalonia, Fiskardo (10 sm). Venezianische Architektur, gute Restaurants.
Tag 5: Fiskardo – Sivota auf dem Festland (18 sm). Türkises Wasser, perfekter Ankerplatz.
Tag 6: Sivota – Parga (12 sm). Bunter Hafenort, abendlicher Stadtbummel.
Tag 7: Parga – Lefkada (20 sm). Rückfahrt mit Rückenwind.
Diese Route kombiniert kurze Distanzen mit abwechslungsreichen Stopps. Sie haben Zeit zum Schwimmen, Schnorcheln und für entspannte Abende in Hafentavernen.
Für alle, die Erfolg & Business mit Erholung verbinden wollen: Ein Katamaran bietet genug Ruhe für fokussiertes Arbeiten am Morgen – und Abenteuer am Nachmittag.
Call-to-Action: Mehr Luxus entdecken
Gefällt Ihnen die Idee, Griechenland vom Wasser aus zu erleben? Auf Yachten finden Sie weitere Artikel über Charterdestinationen, Yachtkauf und Segeltipps. Wer nach dem Törn stilvoll weiterreisen möchte, entdeckt bei Fashion & Style die passende Garderobe für den nächsten Yachtclub-Besuch.
Fazit und Empfehlung
Katamaran Charter in Griechenland ist eine der lohnendsten Arten, den Sommer zu verbringen. Die Kombination aus Segeln, griechischer Kultur und mediterranem Lebensgefühl ist schwer zu toppen. Die Preise haben angezogen, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt gut – besonders in der Vor- und Nachsaison.
Meine Empfehlung: Starten Sie in den Ionischen Inseln, wenn Sie Einsteiger sind. Buchen Sie 6 Monate im Voraus. Planen Sie 20-30 Prozent Zusatzkosten ein. Und gönnen Sie sich mindestens für die ersten zwei Tage einen Skipper, der Ihnen das Revier zeigt.
Das griechische Meer hat mich vor 15 Jahren gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich wette, Ihnen geht es genauso.
Häufige Fragen zum Katamaran Charter Griechenland
Welchen Segelschein brauche ich für einen Katamaran Charter in Griechenland?
Für Bareboat-Charter benötigen Sie mindestens den Sportbootführerschein See (SBF See) und das Funkzeugnis SRC. Die meisten Charterunternehmen verlangen zusätzlich Segelerfahrung – idealerweise den SKS oder vergleichbare Qualifikationen plus nachweisbare Seemeilen. Katamaranerfahrung ist oft Pflicht.
Wie viele Personen passen auf einen Charter-Katamaran?
Standard-Charterkatamarane haben 4 bis 6 Kabinen für 8 bis 12 Personen. Für Komfort empfehle ich maximal 2 Personen weniger als die Maximalkapazität. Ein 4-Kabinen-Katamaran ist ideal für 6 Erwachsene – dann bleibt eine Kabine als Stauraum frei.
Was ist der Unterschied zwischen Katamaran und Segelyacht für Charter?
Katamarane bieten mehr Platz, bessere Stabilität und weniger Krängung beim Segeln. Sie haben zwei Rümpfe mit separaten Kabinen und einen großen Salon auf Deckebene. Segelyachten (Monohulls) segeln dynamischer am Wind, sind aber enger und neigen sich stärker. Für Familien und Gruppen sind Katamarane meist die bessere Wahl.
Kann ich einen Katamaran in Griechenland auch ohne Segelerfahrung chartern?
Nur mit Skipper. Ohne Qualifikation und Erfahrung erhalten Sie kein Boot für Bareboat-Charter. Die Lösung: Buchen Sie einen Skipper dazu (180-250 Euro/Tag). So können Sie trotzdem segeln, aktiv mithelfen und lernen – ohne Verantwortung für Navigation und Sicherheit.
Welche Starthäfen sind am besten für Katamaran Charter in Griechenland?
Die beliebtesten Starthäfen sind Lefkada und Korfu (Ionisches Meer), Lavrion bei Athen (Kykladen und Saronischer Golf), sowie Kos und Rhodos (Dodekanes). Lefkada hat die größte Charterflotte und beste Infrastruktur.
Autor: Alexander Richter — Yacht-Broker und Segelweltmeister
