Eine Komplikation in einer Uhr bedeutet, dass sie mehr kann als nur die Zeit zeigen. Sie zeigt Stunde, Minute und Sekunde. Aber es gibt noch mehr. Komplikationen machen eine Uhr nicht nur nützlicher, sondern auch wertvoller.
Der Begriff „Komplikation“ kommt aus dem Lateinischen. Es bedeutet, etwas zu verwickeln oder zu verbinden. Uhren mit Komplikationen haben viele zusätzliche Teile. Diese Teile machen das Uhrwerk komplexer.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Komplikationen sind zusätzliche Funktionen in mechanischen Uhren, die über die Standardanzeige von Stunde, Minute und Sekunde hinausgehen
- Komplikationen steigern nicht nur die Funktionalität, sondern auch den Wert einer Uhr
- Mechanische Uhren mit Komplikationen bestehen aus einer Vielzahl an zusätzlichen, miteinander verbundenen Bauteilen
- Die bekanntesten Komplikationen sind Chronographen, GMT-Anzeigen, Kalender und Mondphasen
- Uhren mit Komplikationen sind technisch sehr anspruchsvoll und daher meist kostenintensiv
Was ist eine Komplikation in einer Uhr?
Ein Komplikation in einer Uhr ist eine komplexe Funktion. Sie kann die Zahl der Teile in einem Uhrwerk stark erhöhen. Uhren mit solchen Funktionen bieten mehr als nur die Zeit an. Sie sind komplex, aber auch wertvoll und faszinierend.
Zu den häufigsten Komplikationen in mechanischen Uhren gehören:
- Chronograph
- Tourbillon
- Armbandwecker
- Repetitionsschlagwerk
- Ewiger Kalender
- Datum- und Wochentagsanzeige
- Gangreserveanzeige
- Taucheruhren mit Drehlünette
- Mondphasenanzeige
- Anzeige einer zweiten Zeitzone
Uhrwerke mit Komplikationen haben oft über 300 Einzelteile. Im Vergleich dazu hat ein einfaches Uhrwerk nur etwa 60 Teile.
Komplikationen in Uhren sind echte Meisterwerke. Sie bieten dem Träger ein einzigartiges Erlebnis, weit über die Zeitanzeige hinaus.
Einteilung von Komplikationen
Mechanische Uhren können viele Komplikationen haben. Diese machen sie funktioneller und komplexer. Man kann sie in kleine und große Komplikationen einteilen.
Kleine Komplikationen
Zu den kleinen Komplikationen gehören Datumsanzeige, Wochentagsanzeige und Mondphasenanzeige. Auch Gangreserveanzeige, Drehlünette und Anzeige einer zweiten Zeitzone zählen dazu. Diese sind einfacher zu bauen als die großen.
Große Komplikationen
Bei großen Komplikationen denkt man an Tourbillon und Minuten- und Stundenrepetition. Jahreskalender und Ewiger Kalender gehören auch dazu. Weltzeituhren, Armbandwecker und Uhren mit Schlagwerk sind ebenso große Komplikationen. Sie sind komplexer als die kleinen.
| Kleine Komplikationen | Große Komplikationen |
|---|---|
| Datumsanzeige | Tourbillon |
| Wochentagsanzeige | Minuten- und Stundenrepetition |
| Mondphasenanzeige | Jahreskalender |
| Gangreserveanzeige | Ewiger Kalender |
| Drehlünette | Weltzeituhren |
| Zweite Zeitzone | Armbandwecker |
| Zeitgleichungen (Äquation) | |
| Uhren mit Schlagwerk |
Die Einteilung zeigt, wie komplex und aufwendig die Herstellung ist. Kleine Komplikationen sind einfacher zu bauen. Große Komplikationen benötigen viel Präzision und technisches Wissen.

Kontroverse um das Tourbillon
Ob das Tourbillon wirklich eine echte Komplikation ist, ist umstritten. Das Tourbillon soll den Einfluss der Schwerkraft auf Uhren ausgleichen. Doch bei Bewegung am Handgelenk bringt es oft keinen echten Vorteil. Deshalb sehen einige Experten es nicht als echte Komplikation.
Manche Uhrenfans sehen das Tourbillon als technische Meisterleistung. Andere sagen, es hat heute nur symbolischen Wert. Die Diskussion, ob es eine echte Komplikation ist, ist in der Uhrenwelt lebhaft.
| Marke | Modell | Preis (in USD) |
|---|---|---|
| Breguet | Classique Tourbillon | 147,500 – 161,800 |
| Rebellion Timepieces | Weap-One asymmetrical Tourbillon | ca. 488,000 |
| Jacob & Co. | Astronomia three-axis Tourbillon | 548,000 |
| Glashütte Original | Senator Tourbillon Alfred Helwig Edition | 118,600 |
| Jaeger-LeCoultre | Master Grande Tradition Gyrotourbillon 3 Meteorit | 900,000 |
Die Diskussion um den Tourbillon zeigt, dass es in der Uhrenwelt mehr gibt als nur Technik. Es geht auch um Ästhetik und Tradition. Während manche Marken auf das Tourbillon setzen, suchen andere nach anderen Wegen, um ihre Kunden zu begeistern.
Sind Chronographen Komplikationen?
Chronographen gelten oft als große Komplikationen, ähnlich wie Ewige Kalender. Sie sind jedoch in Uhren häufiger zu finden und preiswerter. Ein Beispiel ist der Flyback-Chronograph. Hier kann man den Sekundenzeiger schnell auf Null setzen und eine neue Zeitmessung starten.
Flyback-Chronograph
Der Flyback-Chronograph ermöglicht es, den Sekundenzeiger mit einem Tastendruck auf null zurückzustellen. So kann man ohne Unterbrechung eine neue Zeitmessung beginnen. Das ist besonders nützlich bei Sportereignissen, um Zwischenzeiten zu messen.
Rattrapante-Chronograph
Der Rattrapante, auch „Schleppzeigerchronograph“, ist eine besondere Funktion. Ein zweiter Stoppsekundenzeiger wird mitgeschleppt. Er kann abgekoppelt und zurückgestellt werden, um Zwischenzeiten zu stoppen.
Foudroyante
Die Foudroyante-Komplikation ist sehr selten und komplex. Sie ist auch als „blitzende Sekunde“ bekannt. Ein Zeiger dreht sich hier einmal pro Sekunde. Nur wenige Uhren haben diese exotische Funktion.

Pioniere der Uhrenkomplikationen
Einige Unternehmen haben vorteilhafte Zusatzfunktionen in Uhren eingeführt. Besonders Rolex, A. Lange & Söhne, Breitling und IWC Schaffhausen haben sich hervorgetan. Ihre Arbeit hat Komplikationen wie Datumsanzeige und Zweitzeitzonenfunktionen im Alltag nützlich gemacht.
Perrelet ist ein weiterer Pionier. Seit fast 250 Jahren treibt das Unternehmen Innovationen im Uhrmacherhandwerk voran. Abraham-Louis Perrelet hat im 18. Jahrhundert die Uhrentechnik maßgeblich vorangetrieben.
- 1777 erfand Perrelet den ersten selbstaufziehenden Mechanismus.
- 1780 entwickelte er den ersten Schrittzähler.
- Perrelet führte Zylinder- und Doppelankerhemmungen, Datumsanzeigen und Zeitgleichung ein.
Louis-Frédéric Perrelet, Enkel von Abraham-Louis, hat ebenfalls viel erreicht. Er entwickelte „intelligente“ Uhren, wie ein astronomisches Pendel im Jahr 1815. 1827 erhielt er für seine Beiträge zur Wissenschaft die Medaille der Académie des Sciences.
1995 führte Perrelet das Doppelrotor-System ein. 2012 wurde das Unternehmen zur unabhängigen Manufaktur. Es entwickelt und integriert verschiedene Komplikationen in seine Uhren.
Diese Pioniere haben die Uhrenindustrie stark geprägt. Ihre Entwicklungen haben Komplikationen wie Datumsanzeige und Weltzeit selbstverständlich gemacht.
Mondphasenanzeige
Die Mondphasenanzeige ist eine charmante Komplikation bei Armbanduhren. Sie gehört zu den kleineren Komplikationen. Bereits im 16. Jahrhundert gab es erste Wanduhren, die die Mondphase zeigen konnten.
Bei Uhren mit Mondphasenanzeige ist ein Fenster auf dem Zifferblatt. Es zeigt die aktuelle Lichtgestalt des Mondes. Dies kann Neumond, zunehmender Mond, Vollmond oder abnehmender Mond sein.
Funktionsweise der Mondphase
Für die Anzeige nutzt man oft ein Rad mit 59 Zähnen. Dieses Rad reicht für zwei Phasen von je 29,5 Tagen. Der Mond umläuft die Erde in 29 Tagen, zwölf Stunden, 44 Minuten und 2,9 Sekunden.
Klassische Mondphasenuhren runden die Umlaufzeit auf 29,5 Tage ab. In den letzten Jahren haben Hersteller wie Vacheron Constantin die Präzision verbessert. Der Ewige Kalender von IWC zeigt nur eine Abweichung von einem Tag in 577,5 Jahren.

Moderne Uhren zeigen zusätzlich die Mondphase für die südliche und nördliche Hemisphäre. Zum Beispiel die Arceau l’heure de la lune von Hermès.
Minutenrepetition
Eine der komplexesten und edelsten Komplikationen in der Uhrmacherei ist die Minutenrepetition. Es handelt sich um ein mechanisches Läutwerk, das Zeit akustisch wiedergibt. Stunden und Minuten werden in verschiedenen Tonhöhen gespielt.
Die Zahl der Töne zeigt die Zeit an. Tiefere Töne bedeuten Stunden, Doppelschläge Viertelstunden und hohe Töne Minuten. Diese Uhren sind bei Sammlern sehr begehrt.
Die Minutenrepetition geht auf Abraham Louis Breguet zurück. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist sie fast perfekt geworden. Uhren mit dieser Komplikation bestehen aus über hundert Einzelteilen.
Der Aufwand in Zeit und Arbeit ist enorm. Die Fähigkeiten der Uhrmacher sind sehr hoch. Deshalb gilt die Minutenrepetition als Königsdisziplin.
Minutenrepetitionen sind bei wenigen Uhrenmarken zu finden. Marken wie Patek Philippe, Lange & Söhne, Audemars Piguet und IWC bieten sie an. Beispiele sind die Patek Philippe Referenz 5078 und die Lange & Söhne Zeitwerk Minutenrepetition.
| Marke | Modell | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Patek Philippe | Referenz 5078 | über 300.000 EUR |
| A. Lange & Söhne | Zeitwerk Minutenrepetition | über 300.000 EUR |
| IWC | Portugieser Minute Repeater | ca. 62.000 EUR |
Das Repetitionsschlagwerk dieser Uhren spielt Stunden, Viertelstunden und Minuten akustisch. Die Herstellung ist eine Herausforderung. Eine Minutenrepetition braucht sechs Wochen Handarbeit.
Das Schlagwerk kann bis zu 300 Einzelteile haben. Die Produktion ist daher sehr komplex.
Minutenrepetitionen sind seltene Meisterwerke. Sie sind bei Sammlern sehr begehrt. Patek Philippe produziert jährlich etwa 60.000 Uhren.
Nur einige Dutzend davon sind Minutenrepetitionen. Jede ist individuell abgestimmt. Das Ergebnis sind leicht variierende Klänge.
Die Materialien, die Größe und die Bauweise der Tonfeder beeinflussen den Klang.
Uhren mit Weckfunktion
Ein Wecker in einer Armbanduhr ist sehr nützlich. Doch Hersteller haben es schwer, weil viel Platz im Gehäuse benötigt wird. Der Weckklang kann je nach Position der Uhr unterschiedlich sein.
Die Geschichte der Armbanduhren mit Wecker beginnt im frühen 20. Jahrhundert. 1914 erschien die erste solche Uhr. 1920 stellte Zenith die Zenith Alarm-Armbanduhr vor, die bis zu 45 Sekunden weckte.
1947 kam der erste Armbandwecker von Vulcain heraus. Er klang wie eine Grille. In den 1950er Jahren machten Jaeger-LeCoultre Uhren mit Memovox Weckfunktion bei Tauchern beliebt.
1966 brachte Seiko die Bell-Matic heraus. Sie war eine der ersten erschwinglichen Uhren mit automatischem Wecker. In den 1970er Jahren wurden die Uhren noch genauer.
Heute gibt es auch Smartwatches mit Weckfunktion, wie die Frederique Constant Horological Smartwatch Gents Vitality. Aber es gibt auch noch mechanische Uhren, wie die Blancpain Villeret Réveil GMT.
| Modell | Jahr | Besonderheit |
|---|---|---|
| Erste Armbanduhr mit Weckfunktion | 1914 | – |
| Zenith Alarm-Armbanduhr | 1920 | Bis zu 45 Sekunden andauernde Weckfunktion |
| Vulcain Cricket | 1947 | Erster Armbandwecker mit Weckton wie Grillenzirpen |
| Jaeger-LeCoultre Memovox | 1950 | Kombination von Weckfunktion und hoher Druckdichte |
| Seiko Bell-Matic | 1966 | Eine der ersten erschwinglichen Armbanduhren mit automatischem Weckermechanismus |
| Frederique Constant Horological Smartwatch Gents Vitality | – | Moderne Smartwatch mit Weckfunktion |
| Blancpain Villeret Réveil GMT | – | Mechanische Armbanduhr mit Weck-Komplikation |
Uhren mit Wecker sind sehr nützlich. Aber Hersteller haben es schwer, weil viel Platz im Gehäuse benötigt wird. Es gab viele innovative Lösungen, um die Weckfunktion in Uhren zu integrieren.
Ewiger Kalender
Der Ewige Kalender ist bei Uhren sehr beliebt. Er zeigt immer den aktuellen Jahrestag und achtet auf Schaltjahre. Man muss ihn nur einmal einstellen, dann zeigt er den richtigen Jahrestag, solange die Uhr läuft.
Uhrmacher wie Audemars Piguet, Breitling und Jaeger-LeCoultre lieben diesen Kalender. Armbanduhren mit solchen Komplikationen brauchen keine manuelle Anpassung am Monatsende.
Die erste Armbanduhr mit Ewigem Kalender kam 1925 von Patek Philippe. 1941 brachte Patek Philippe den ersten Chronographen mit Ewigem Kalender heraus. 1996 folgte die erste Armbanduhr mit Jahreskalender.
| Marke | Modell | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Patek Philippe | Ewiger Kalender Chronograph Referenz 5270R | 100.000 EUR |
| IWC | Portugieser oder Big Pilot mit Ewigem Kalender | ab 20.000 EUR |
| Glashütte Original | Senator Ewiger Kalender in Edelstahl | ab ca. 10.000 EUR |
| Glashütte Original | Senator Ewiger Kalender in Gold | etwa 25.000 EUR |
| Richard Lange | Terraluna | ab etwa 150.000 EUR |
Bei Fragen zu Uhren mit Ewigem Kalender hilft watch.de. Rufen Sie an unter 0711 9330890 oder schreiben Sie an info@watch.de.
„Der Ewige Kalender ist eine sehr gefragte Komplikation und findet sich häufig bei Uhren der Topmarken.“
Tourbillon
Geschichte des Tourbillons
Das Tourbillon (französisch für „Wirbelwind“) ist sehr begehrt und wertvoll. Bei mechanischen Uhren mit Tourbillon rotieren Anker, Ankerrad und Unruh um die eigene Achse. Das macht sie genauer, indem sie lageabhängige Gangabweichungen ausgleichen.
Es wurde 1795 von Louis Abraham Breguet erfunden. Breguet, ein französischer Uhrmacher, wollte die Genauigkeit von Taschenuhren verbessern. Damals waren Uhren sehr anfällig für Lageveränderungen.
Das Tourbillon hielt die empfindlichen Komponenten des Uhrwerks ständig in Bewegung. So konnte es Ungenauigkeiten ausgleichen.
Heute ist das Tourbillon eine der komplexesten und prestigeträchtigsten Komplikationen. Uhren mit Tourbillon kosten 10.000 bis über 200.000 Euro. Je nach Marke und Ausführung.
Bekannte Beispiele sind Aventi Tourbillon, Girard Perregaux Bridges Tourbillon und Audemars Piguet Royal Oak Flying Tourbillon.
„Das Tourbillon, das zur Königsdisziplin der Uhrmacherei zählt, wurde 1795 von Louis Abraham Breguet erfunden.“
Grande Complication
Uhren mit komplexen Mechanismen und vielen Zusatzfunktionen heißen oft „Grande Complication“. Beispiele sind die Vacheron Constantin Tour de L’Île mit 16 Komplikationen und die Jaeger-LeCoultre Hybris Mechanica à Grande Sonnerie mit 26. Auch die A. Lange & Söhne Grande Complication Nr. 42500 gehört dazu. Solche Uhren sind Meisterwerke und bringen bei Auktionen hohe Preise.
Bekannteste Grande Complications
Die erste Grande Complication Taschenuhr entstand in der Schweiz im 19. Jahrhundert. Uhren wie das Caliber 89 mit 33 Zusatzfunktionen und der Star Caliber 2000 mit 22 sind bekannt.
Es gibt verschiedene Arten von Schlagwerken. Zum Beispiel das Große Klingeln („Grande Sonnerie“) und Repetitions- sowie Selbstschlagwerke. Ein Selbstschlagwerk schlägt automatisch Viertelstunden und Stunden.
Andere Zusatzfunktionen sind 7-Tages-Werke und Mondphasenanzeigen. Auch Gangreserveanzeigen und Kalenderwochen-Anzeigen gehören dazu. Ein Beispiel ist die Piguet/Muller/Gerber Complication Nr. 42500, gebaut 1892.
Audemars Piguet machte 1996 seine erste Armbanduhr mit großer Komplikation. Jede solche Uhr hat 648 Teile. Das Kaliber 1000 bietet 40 Funktionen, darunter 23 Komplikationen.
A. Lange & Söhne stellte 2013 die GRAND COMPLICATION vor. Nur sechs Exemplare werden hergestellt. Diese Uhr hat ein Großes und Kleines Repetitionsschlagwerk und mehr.
Komplikationsmeister Patek Philippe
Patek Philippe ist ein Top-Spieler bei Uhrenkomplikationen. Zu den Highlights zählen die Patek Philippe Grand Complications Ref. 5207P-001 und die Patek Philippe Sky Moon Tourbillon Ref. 5002. Beide Uhren haben viele Funktionen.
Patek Philippe Grand Complications
Die Patek Philippe Grand Complications sind echte Meisterwerke. Sie kombinieren viele komplexe Funktionen in einer Uhr. Mit Technik und Luxus bestechen sie.
Sie zeigen die Kunst der Uhrmacher auf höchstem Niveau. Funktionen wie Minutenrepetition und Mondphasenanzeige sind dabei.
Patek Philippe Grandmaster Chime
Zum 175. Geburtstag stellte Patek Philippe den Grandmaster Chime vor. Es ist eine der komplexesten Uhren der Welt mit 20 Funktionen. Eine besondere Funktion zeigt den Monatstag durch Schlagtöne.
Für die Herstellung der sieben Exemplare brauchte das Team über 100.000 Stunden.
„Wir sind davon überzeugt, dass die Patek Philippe Grand Complications zu den besten Uhren der Welt gehören. Sie sind Ausdruck unserer Leidenschaft für Präzision und Perfektion.“
Weitere bekannte Komplikationen
Neben bekannten Komplikationen wie Chronographen und Tourbillons gibt es noch mehr. Diese faszinierenden Uhrkomplikationen zeigen die Vielfalt im Uhrmacherhandwerk.
Sonnerie
Die Sonnerie macht Uhren automatisch schlagen. Die Grande Sonnerie schlägt alle 15 Minuten. Die Petite Sonnerie schlägt nur Viertelstunden und zur vollen Stunde.
Dieses Meisterwerk beeindruckt nicht nur das Ohr. Es zeigt auch höchste Präzision und Handwerkskunst.
Westminsterschlag
Der Westminsterschlag spielt die Melodie des Londoner Westminsterpalasts. Er erklingt jede Viertelstunde in vier unterschiedlichen Tönen. Dies gibt Uhren eine besondere Eleganz.
Er verbindet traditionelle Uhrmacherkunst mit kultureller Identität.
Zeitgleichung
Eine Uhr mit Zeitgleichung zeigt die Differenz zwischen wahrer und mittlerer Sonnenzeit. Sie berücksichtigt die elliptische Umlaufbahn der Erde. So passt die Uhr an die tatsächliche Sonnenbewegung an.
Sternzeit
Die Sternzeit basiert auf der Bewegung der Sterne von der Erde aus. Ein Sterntag ist vier Minuten kürzer als ein Sonnentag. Uhren mit Sternzeitanzeige helfen Astronomen, sich am Sternhimmel zu orientieren.
Diese Komplikationen zeigen die technische Raffinesse und Präzision moderner Uhrwerke. Sie machen Zeitmessern eine einzigartige Funktion und eine tiefe Bedeutung.
Fazit
Uhren mit Komplikationen bieten einen besonderen Mehrwert. Sie faszinieren durch ihre Komplexität und Präzision. Von kleinen Funktionen wie Datumsanzeige bis zu großen wie Tourbillon, sie sind ein Meisterwerk.
Nur wenige Hersteller, wie Patek Philippe, können diese Uhren perfekt herstellen. Ihre emotionale Bedeutung und der Zauber, den sie bieten, machen sie unverzichtbar für Uhrenfans. Auch in Zeiten von Smartwatches bleiben Uhren mit Komplikationen beliebt.
Die Vielfalt der Komplikationen und die technische Meisterschaft in ihrer Herstellung machen sie zu wertvollen Sammlerstücken. Sie sind mehr als nur Uhren. Sie sind Ausdruck von Leidenschaft, Präzision und Handwerkskunst.
FAQ
Was ist eine Komplikation in einer Uhr, und welche sind die bekanntesten?
Eine Komplikation ist eine zusätzliche Funktion in Uhren. Sie geht über die Anzeige von Stunde, Minute und Sekunde hinaus. Bekannte Beispiele sind Datumsanzeige, Mondphasenanzeige und Chronographen.
Wie werden Komplikationen in Uhren eingeteilt?
Man unterscheidet zwischen kleinen und großen Komplikationen. Kleine Funktionen wie Datumsanzeige sind einfacher. Große Komplikationen, wie Tourbillon, sind komplexer.
Ist das Tourbillon eine echte Komplikation?
Ob das Tourbillon eine echte Komplikation ist, ist umstritten. Es gilt als Königsdisziplin, bringt aber bei Handgelenkuhren oft keinen Vorteil.
Sind Chronographen Komplikationen?
Chronographen gelten als große Komplikationen. Sie sind komplex, aber oft in Uhren zu finden und preiswerter. Beispiele sind Flyback-Chronograph und Rattrapante-Chronograph.
Welche Unternehmen haben sich als Pioniere der Uhrenkomplikationen hervorgetan?
Unternehmen wie Rolex und A. Lange & Söhne haben viel beigetragen. Sie haben Uhren mit nützlichen Funktionen wie Datumsanzeige entwickelt.
Wie funktioniert die Mondphasenanzeige?
Uhren mit Mondphasenanzeige zeigen die Mondlichtgestalt. Ein Rad mit 59 Zähnen hilft dabei, die Phasen zu zeigen.
Was ist eine Minutenrepetition?
Eine Minutenrepetition läutet die Zeit akustisch. Stunden und Minuten werden in verschiedenen Tonhöhen gespielt. Es ist eine komplexe und edle Komplikation.
Welche Besonderheiten hat ein integrierter Wecker in einer mechanischen Uhr?
Ein Armbandwecker ist eine große Herausforderung. Der Weckklang kann je nach Trageposition unterschiedlich sein.
Was ist der Ewige Kalender für eine Komplikation?
Der Ewige Kalender zeigt den aktuellen Jahrestag. Er berücksichtigt auch Schaltjahre. Eine einmalige Einstellung genügt, um den Jahrestag zu zeigen.
Was ist ein Tourbillon?
Das Tourbillon ist eine wertvolle Komplikation. Es rotiert um die eigene Achse, um Gangabweichungen auszugleichen. Louis Abraham Breguet erfand es 1795.
Was sind „Grande Complications“?
Uhren mit vielen Komplikationen heißen „Grande Complication“. Vacheron Constantin und Jaeger-LeCoultre haben solche Uhren. Sie sind sehr teuer.
Welche Komplikationsmeisterwerke hat Patek Philippe hervorgebracht?
Patek Philippe ist Spitzenreiter bei Uhrenkomplikationen. Ihre Grand Complications und der Grandmaster Chime sind bekannt. Sie sind sehr teuer.
Welche weiteren bekannten Komplikationen gibt es?
Es gibt noch mehr Komplikationen. Dazu gehören Grande Sonnerie und Petite Sonnerie. Auch die Sternzeit ist bekannt. Sie machen Uhren besonders faszinierend.
