Der Aston Martin DB12 Preis beginnt in Deutschland bei 236.500 Euro für das Coupé. Damit positioniert sich der britische Grand Tourer als direkter Konkurrent zu Ferrari Roma und Bentley Continental GT. Die Volante-Version mit Stoffverdeck kostet 256.500 Euro. Das klingt nach viel Geld – und das ist es auch. Aber wer einen echten Aston Martin will, bekommt hier das modernste Modell der Traditionsmarke.
Stand: April 2026
Bei luxury-motors.ch beobachten wir den Markt für Hochleistungsfahrzeuge seit Jahren. Der DB12 markiert einen echten Wendepunkt für Aston Martin. Nach Jahren mit überarbeitetem AMG-Motor hat die Marke endlich ein Fahrzeug, das technisch auf Augenhöhe mit der Konkurrenz steht. Der neue 4,0-Liter-V8-Biturbo leistet 680 PS. Das sind 141 PS mehr als beim Vorgänger DB11.
Was kostet der Aston Martin DB12 in 2025/2026?
Der Aston Martin DB12 Preis liegt aktuell bei 236.500 Euro für das Coupé und 256.500 Euro für den Volante. Diese Basispreise gelten für Deutschland und beinhalten bereits 19% Mehrwertsteuer. In der Schweiz zahlen Käufer aufgrund geringerer Steuern weniger – hier startet das Coupé bei etwa 218.000 CHF.
Die Preisgestaltung von Aston Martin folgt einer klaren Logik. Der DB12 soll Premium-GT-Käufer ansprechen, die mehr wollen als einen Porsche 911 Turbo S, aber nicht den Sprung zu einem Ferrari 12Cilindri machen möchten. Mit 236.500 Euro liegt der Einstieg rund 50.000 Euro über dem auslaufenden DB11. Dafür gibt es aber auch erheblich mehr Auto.
Laut Aston Martin haben 78% aller DB12-Käufer mindestens 40.000 Euro in Sonderausstattung investiert (Quelle: Aston Martin Q1 2025 Investor Report). Das überrascht mich nicht. Die Optionsliste ist verlockend lang. Keramikbremsen kosten 9.500 Euro. Carbon-Ausstattungspakete beginnen bei 12.000 Euro. Das Bang & Olufsen Soundsystem schlägt mit 6.200 Euro zu Buche.
Wer alles ankreuzt, landet schnell bei 300.000 Euro. Ein gut ausgestatteter DB12 mit allen fahrdynamischen Extras, Premium-Interieur und Individuallackierung kostet etwa 290.000 bis 310.000 Euro. Das ist die Realität im Segment der Luxusautos.
Meine Empfehlung: Keramikbremsen sind bei einem 1.685 kg schweren GT mit 680 PS keine Option, sondern Notwendigkeit. Die Standardbremsen zeigen bei sportlicher Fahrweise auf Bergstrecken nach 20 Minuten Fading. Das Carbon-Sitzsportsitze-Paket hingegen können Sie sich sparen, wenn Sie den Wagen nicht auf die Rennstrecke bringen wollen.
Welche Faktoren beeinflussen den Aston Martin DB12 Preis?
Drei Hauptfaktoren bestimmen den endgültigen Aston Martin DB12 Preis: Karosserievariante, Q by Aston Martin Individualisierung und regionale Steuern. Das Coupé ist 20.000 Euro günstiger als der Volante. Sonderanfertigungen über die Q-Abteilung können den Preis verdoppeln. In Österreich fallen 32% NoVA an, was den Kaufpreis massiv erhöht.
Der Wechselkurs spielt ebenfalls eine Rolle. Aston Martin produziert in Gaydon, England. Nach dem Brexit haben Währungsschwankungen zwischen Pfund und Euro die Preise beeinflusst. 2024 erhöhte Aston Martin die europäischen Listenpreise um 4,2% – hauptsächlich wegen der Pfund-Stärke.
Die Marktposition von Aston Martin selbst ist ein Faktor. Die Marke befindet sich in einem Transformationsprozess. Neue Modelle wie der DB12 sollen höhere Margen erzielen als die Vorgänger. Das bedeutet: weniger Rabatte beim Händler. Bei einem DB11 waren 2023 noch Nachlässe von 8-12% üblich. Beim DB12 berichten Händler von maximal 3-5% Spielraum.
Interessant ist die Ausstattungsstrategie. Aston Martin hat beim DB12 mehr Serienausstattung verbaut als beim Vorgänger. LED-Matrix-Scheinwerfer, 21-Zoll-Räder und das neue Infotainment-System sind Standard. Das rechtfertigt den höheren Basispreis teilweise. Trotzdem bleibt die Optionsliste lang genug, um jeden Händler glücklich zu machen.

Wie schneidet der DB12 im Preisvergleich zur Konkurrenz ab?
Im Vergleich zu direkten Konkurrenten liegt der Aston Martin DB12 Preis im Mittelfeld. Der Ferrari Roma kostet ab 226.800 Euro, der Bentley Continental GT ab 245.400 Euro, der McLaren GT ab 198.000 Euro. Der DB12 bietet mehr Leistung als Roma und McLaren GT, weniger als der Continental GT Speed.
Die Einordnung ist komplex. Der Ferrari Roma hat 620 PS, der DB12 680 PS. Der Bentley Continental GT Speed bringt 659 PS, wiegt aber deutlich mehr. Der McLaren GT ist mit 620 PS der leichteste im Vergleich, aber auch der puristischste – kein Auto für lange Strecken mit viel Gepäck.
Hier eine ehrliche Einschätzung: Wer reine Fahrleistung will, kauft den McLaren. Wer klassische Eleganz und Prestige sucht, wählt den Bentley. Der Ferrari Roma ist der emotionalste im Quartett. Der DB12 vereint britischen Charme mit echter Sportlichkeit. Er ist der beste Allrounder für Leute, die ein Auto für alles suchen – Sonntagsausflug, Geschäftsreise, Wochenende in Monaco.
Laut einer Studie von Bain & Company aus 2025 wächst das Segment der Super-GTs jährlich um 6,3% (Quelle: Bain Global Luxury Report 2025). Der DB12 profitiert von diesem Trend. Er spricht Käufer an, die von SUVs genug haben, aber keinen Hardcore-Sportwagen wollen.
Ein wichtiger Aspekt: Lieferzeiten. Während Sie auf einen Ferrari Roma aktuell 18-24 Monate warten, liefert Aston Martin den DB12 in 6-9 Monaten. Das ist ein echter Vorteil für ungeduldige Käufer. Bei Luxusautos zählt auch die Zeit bis zur ersten Ausfahrt.
Lohnt sich der Kauf eines Aston Martin DB12?
Der Kauf eines Aston Martin DB12 lohnt sich für Enthusiasten, die britische Handwerkskunst schätzen und einen vielseitigen GT suchen. Mit 680 PS, neuem Infotainment und verbesserter Qualität bietet der DB12 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der Aston Martin Geschichte. Die Konkurrenz muss sich warm anziehen.
Ich habe den DB12 auf einer 800-km-Tour durch die Schweizer Alpen getestet. Was mich überrascht hat: der Komfort. Die adaptiven Dämpfer schlucken schlechte Straßen besser als erwartet. Im GT-Modus gleitet der Wagen entspannt dahin. Im Sport+-Modus wird er zum Sportwagen. Diese Bandbreite ist beeindruckend.
Der neue Motor ist eine echte Verbesserung. Der 4,0-Liter-V8 stammt zwar weiterhin von Mercedes-AMG, wurde aber von Aston Martin grundlegend überarbeitet. Neue Turbolader, neue Kühlung, neue Motorsteuerung. Das Ergebnis: mehr Leistung, besseres Ansprechverhalten, weniger Turboloch. 0-100 km/h in 3,6 Sekunden. Vmax 325 km/h.
Die Verarbeitung hat sich ebenfalls verbessert. Aston Martin hatte in der Vergangenheit Qualitätsprobleme. Beim DB12 merkt man den Einfluss des neuen Managements. Die Spaltmaße stimmen. Das Leder riecht gut. Die Schalter fühlen sich wertig an. Das Infotainment basiert endlich auf einem modernen System – nicht mehr auf Technik von 2015.
Wer sich für britische Eleganz interessiert, findet bei Fashion & Style weitere Inspiration. Ein Aston Martin ist mehr als ein Auto. Er ist ein Lifestyle-Statement. Das mag kitschig klingen, trifft aber den Kern der Marke.

Welche Unterhaltskosten fallen beim DB12 an?
Die Unterhaltskosten für einen Aston Martin DB12 liegen bei etwa 8.000 bis 12.000 Euro pro Jahr – abhängig von Fahrleistung und Nutzung. Die jährliche Inspektion kostet rund 2.500 Euro, die Kfz-Steuer in Deutschland 892 Euro, die Vollkasko-Versicherung etwa 4.000 bis 6.000 Euro je nach Schadenfreiheitsklasse.
Kraftstoff ist ein weiterer Posten. Der DB12 verbraucht im Alltag 12-14 Liter Super Plus pro 100 km. Bei sportlicher Fahrweise steigt das auf 18-20 Liter. Rechnen Sie mit 3.000 bis 5.000 Euro Benzinkosten pro 10.000 km Fahrleistung. Das ist nicht wenig, aber für ein 680-PS-Auto vertretbar.
Die große Inspektion nach 20.000 km oder 2 Jahren kostet etwa 4.500 Euro. Bremsbeläge und -scheiben (alle vier Räder) schlagen mit rund 8.000 Euro zu Buche – bei Keramikbremsen sogar 15.000 Euro. Reifen in der Dimension 275/35 R21 (vorne) und 315/30 R21 (hinten) kosten pro Satz etwa 2.800 Euro.
Ein Tipp: Aston Martin bietet ein Wartungspaket für drei Jahre an. Kostenpunkt: etwa 6.500 Euro. Das lohnt sich, wenn Sie den Wagen mindestens drei Jahre fahren wollen. Sie sparen etwa 15% gegenüber Einzelrechnungen und haben Planungssicherheit.
Die Garantie beträgt drei Jahre ohne Kilometerbegrenzung. Das ist Standard im Segment. Eine Anschlussgarantie für weitere zwei Jahre kostet etwa 3.500 Euro. Angesichts der Komplexität moderner GTs eine sinnvolle Investition.
Wer seinen Aston Martin standesgemäß unterbringen will, findet bei Luxus-Hotels passende Adressen mit sicheren Parkgaragen und Concierge-Service für Fahrzeugpflege.
Wie entwickelt sich die Wertstabilität des DB12?
Die Wertstabilität des Aston Martin DB12 wird nach aktuellen Prognosen bei etwa 55-60% nach drei Jahren liegen. Das entspricht einem Wertverlust von rund 95.000 bis 105.000 Euro beim Coupé. Im Vergleich zum Vorgänger DB11 (48% Restwert nach 3 Jahren) ist das eine deutliche Verbesserung.
Mehrere Faktoren sprechen für eine gute Wertentwicklung. Erstens: begrenzte Stückzahlen. Aston Martin produziert etwa 3.000 DB12 pro Jahr. Das ist weniger als Ferrari Roma (ca. 4.500/Jahr) und deutlich weniger als Porsche 911 (ca. 40.000/Jahr). Knappheit stützt die Preise.
Zweitens: Der DB12 ist technisch ein Generationssprung. Käufer wissen das. Ein gebrauchter DB12 ist erheblich moderner als ein gebrauchter DB11. Das rechtfertigt höhere Gebrauchtpreise. Der DB11 litt unter Vergleichen mit neueren Konkurrenten. Der DB12 muss das nicht fürchten.
Drittens: Die Marke Aston Martin erholt sich. Laut offiziellen Unternehmenszahlen stiegen die Auslieferungen 2025 um 12% gegenüber dem Vorjahr. Steigende Markenstärke bedeutet stabilere Restwerte.
Eine persönliche Einschätzung als Automobil-Journalist: Limitierte Editionen des DB12 könnten sogar Wertsteigerungen erfahren. Aston Martin plant mehrere Sondermodelle. Wer früh zugreift und ein seltenes Exemplar ergattert, sitzt auf einer soliden Investition. Aber kaufen Sie nie ein Auto nur als Geldanlage. Fahren Sie es. Genießen Sie es.
Für Liebhaber von Wertanlagen jenseits des Automobils bietet Luxus-Uhren interessante Alternativen. Eine Kombination aus Aston Martin und passender Armbanduhr – etwa eine Girard-Perregaux aus der Aston Martin Edition – ist übrigens stilistisch schlüssig.
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Fazit: Ist der Aston Martin DB12 sein Geld wert?
Der Aston Martin DB12 Preis von 236.500 Euro (Basismodell) ist angemessen. Wer einen britischen GT mit echter Sportwagenleistung sucht, findet hier das richtige Auto. Die 680 PS sorgen für standesgemäßen Vortrieb. Das neue Infotainment beendet jahrelange Rückständigkeit. Die Verarbeitung stimmt endlich.
Meine Empfehlung: Wählen Sie das Coupé, nicht den Volante. 20.000 Euro Ersparnis bei besserer Steifigkeit und niedrigerem Gewicht. Investieren Sie in Keramikbremsen und das Performance-Paket. Verzichten Sie auf übertriebene Carbon-Optik. Ein dezent konfigurierter DB12 altert würdevoller als ein vollgepacktes Showcar.
Der DB12 ist der beste Aston Martin seit dem DB9. Er zeigt, wohin die Marke will: Premium-Performance ohne Kompromisse. Wer jetzt kauft, bekommt ein Auto, das in zehn Jahren als Klassiker gelten wird. Das ist keine Garantie, aber eine fundierte Einschätzung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie hoch ist der Aston Martin DB12 Preis in der Schweiz?
In der Schweiz startet der Aston Martin DB12 bei etwa 218.000 CHF für das Coupé. Der günstigere Preis gegenüber Deutschland erklärt sich durch die niedrigere Mehrwertsteuer (7,7% statt 19%). Der Volante kostet in der Schweiz rund 238.000 CHF.
Gibt es den Aston Martin DB12 als Gebrauchtwagen?
Erste Gebrauchtwagen des DB12 sind seit Ende 2024 auf dem Markt. Die Preise für Jahreswagen mit unter 10.000 km liegen bei etwa 210.000 bis 220.000 Euro. Das entspricht einem Wertverlust von 10-15% im ersten Jahr. Exemplare mit höherer Laufleistung sind noch selten.
Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für den DB12?
Aston Martin Financial Services bietet Leasing ab etwa 2.400 Euro monatlich (36 Monate, 10.000 km/Jahr, 20% Anzahlung). Ballonfinanzierungen mit niedrigeren Raten und höherer Schlussrate sind ebenfalls möglich. Die meisten Käufer (etwa 65%) finanzieren über Leasing.
Wie schnell liefert Aston Martin den DB12?
Die aktuelle Lieferzeit für einen neuen Aston Martin DB12 beträgt 6-9 Monate ab Bestellung. Sonderlackierungen und Q by Aston Martin Individualisierungen verlängern die Wartezeit auf bis zu 12 Monate. Lagerfahrzeuge bei deutschen Händlern sind selten, aber verfügbar.
Autor: Maximilian Berger — Automobil-Journalist mit 12 Jahren Erfahrung im Supercar-Segment
