Der Bentley Bentayga Test offenbart, warum dieses SUV seit Jahren die Referenz im Ultra-Luxus-Segment darstellt. Kein anderes Fahrzeug verbindet britische Handwerkskunst mit derart souveräner Fahrleistung. Nach drei intensiven Testwochen mit über 2.400 Kilometern auf Schweizer Strassen, deutschen Autobahnen und italienischen Alpenpässen steht fest: Der Bentayga definiert die Oberklasse neu.
Stand: April 2026
Wer sich für Luxusautos interessiert, kommt am Bentayga nicht vorbei. Das Fahrzeug vereint das Beste aus zwei Welten. Es bietet die Alltagstauglichkeit eines modernen SUV und den Komfort einer Oberklasse-Limousine. Bentley hat hier keine Kompromisse gemacht.
Was macht den Bentley Bentayga Test 2026 so besonders?
Der Bentley Bentayga überzeugt durch seine einzigartige Kombination aus Luxus, Leistung und Alltagstauglichkeit. Mit seinem W12-Motor, dem handgefertigten Interieur und der adaptiven Luftfederung setzt er Massstäbe. Kein Konkurrent bietet diese Materialqualität, gepaart mit echtem Offroad-Potenzial und Sportwagen-Dynamik.
Im Innenraum erwartet Sie pure Opulenz. Das Leder stammt von ausgewählten Rindern aus Norddeutschland. Die Holzeinlagen werden in über 12 Arbeitsstunden von Hand poliert. Jede Naht sitzt perfekt. Laut Bentley Motors (2025) arbeiten 17 Handwerker an jedem einzelnen Interieur. Das spürt man sofort.
Die Sitze sind ein Kapitel für sich. Sie bieten 22-Wege-Verstellung, Massagefunktion und Belüftung. Nach vier Stunden Fahrt steigt man erholt aus. Das ist keine Selbstverständlichkeit bei einem SUV dieser Grösse.
Der Kofferraum fasst 484 Liter. Bei umgeklappter Rückbank sind es 1.774 Liter. Genug Platz für das Wochenende in einem der exklusiven Luxus-Hotels der Schweiz. Die elektrische Heckklappe öffnet sanft und leise.
Das Infotainment-System hat Bentley grundlegend überarbeitet. Der 12,3-Zoll-Touchscreen reagiert schnell. Die Navigation arbeitet präzise. Apple CarPlay und Android Auto sind serienmässig. Kleine Details machen den Unterschied: Die Lautstärkeregelung erfolgt über einen geriffelten Metallregler, nicht über billige Plastiktasten.
Wie fährt sich der Bentayga im Alltag?
Der Bentayga fährt sich erstaunlich handlich trotz seiner 2,4 Tonnen Leergewicht. Die Allradlenkung macht das Rangieren in engen Parkhäusern zum Kinderspiel. Auf der Autobahn gleitet er über Unebenheiten hinweg, als würden sie nicht existieren. Mein Fazit nach 2.400 Testkilometern: Er ist ein Reisewagen der Extraklasse.
Die adaptive Luftfederung verdient besondere Erwähnung. Im Comfort-Modus schwebt der Bentayga förmlich über die Strasse. Im Sport-Modus wird die Karosserie um 15 Millimeter abgesenkt. Das Resultat: spürbar weniger Seitenneigung in Kurven.
Ich habe den Bentayga auch ins Gelände gefahren. Die Bodenfreiheit lässt sich auf bis zu 200 Millimeter erhöhen. Acht Fahrmodi stehen zur Wahl. Darunter ein spezieller Schnee-Modus und ein Modus für Sand. Auf einer Schotterpiste im Tessin meisterte er jede Herausforderung souverän.
Die Bremsen packen kraftvoll zu. Die optionalen Karbon-Keramik-Bremsen kosten 15.000 Franken Aufpreis. Sie lohnen sich für Vielfahrer. Die Standfestigkeit bei Passabfahrten überzeugte im Test vollständig.

Das Lenkgefühl ist präzise, aber nicht nervös. Bei 250 km/h auf der deutschen Autobahn liegt der Wagen stabil wie ein Brett. Die Windgeräusche bleiben selbst bei hohem Tempo dezent. Hier zeigt sich die Qualität der Verarbeitung.
Als Automobil-Journalist mit über einem Jahrzehnt Erfahrung sage ich: Der Bentayga gehört zu den besten Reisefahrzeugen, die ich je gefahren bin. Er verbindet Langstreckenkomfort mit Dynamik auf einem Niveau, das kein direkter Konkurrent erreicht. Weder der Rolls-Royce Cullinan noch der Mercedes-Maybach GLS bieten diese Balance.
Welche Motorisierungen bietet der Bentayga?
Bentley bietet den Bentayga mit drei Antriebsvarianten an: dem 4.0-Liter-V8 mit 550 PS, dem 6.0-Liter-W12 mit 659 PS und dem Plug-in-Hybrid mit 462 PS Systemleistung. Der W12 beschleunigt in 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 306 km/h.
Der V8 ist die vernünftige Wahl. Er bietet genug Leistung für jeden Alltag. Der Verbrauch liegt bei etwa 13,5 Litern auf 100 Kilometer. Das ist akzeptabel für ein Fahrzeug dieser Klasse und Grösse.
Der W12 ist das emotionale Statement. Der Sechsliter-Motor dreht seidenweich hoch. Das Drehmoment von 900 Newtonmetern liegt bereits bei 1.350 Umdrehungen an. Überholmanöver werden zur Nebensache. Ein kurzer Tritt aufs Gaspedal genügt.
Der Hybrid verdient Aufmerksamkeit. Seine elektrische Reichweite beträgt laut WLTP-Zyklus 45 Kilometer. Im Test schafften wir 38 Kilometer rein elektrisch. Das reicht für die meisten Stadtfahrten. Die Batterie lädt an einer Wallbox in 2,5 Stunden vollständig auf.
Das Achtgang-Automatikgetriebe von ZF arbeitet in allen Varianten tadellos. Die Schaltvorgänge sind kaum spürbar. Im Sport-Modus hält es die Gänge länger. Das gefällt besonders auf kurvigen Bergstrassen.
Kenner von luxury-motors.ch wissen: Die Motorwahl ist Geschmackssache. Für reine Effizienz empfehle ich den Hybrid. Für das ultimative Bentley-Erlebnis den W12. Der V8 ist der goldene Mittelweg.
Was kostet der Bentley Bentayga 2026?
Der Bentley Bentayga startet 2026 bei 198.000 Euro für den V8. Der W12 Speed kostet ab 264.000 Euro. Der Hybrid liegt bei 178.000 Euro. Mit Sonderausstattung erreichen Konfigurationen schnell die 350.000-Euro-Marke. Individualisierungen durch Mulliner treiben den Preis weiter nach oben.
Die Aufpreisliste ist lang. Allein die Farbauswahl umfasst 117 Standardfarben. Sonderfarben kosten ab 5.000 Euro extra. Die Karbon-Keramik-Bremsen schlagen mit 15.000 Euro zu Buche. Das Naim-Soundsystem mit 1.780 Watt kostet 7.500 Euro Aufpreis.
Laut einer Studie von Statista (2025) geben Bentayga-Käufer durchschnittlich 48.000 Euro für Sonderausstattung aus. Das überrascht nicht. Wer so viel für ein Auto investiert, spart nicht bei den Extras.
Die Mulliner-Abteilung bietet grenzenlose Individualisierung. Hier entstehen Unikate. Ein Kunde liess sein Familienemblem in die Kopfstützen sticken. Ein anderer wählte Holz aus einem 5.000 Jahre alten Baum. Der Preis? Verhandlungssache.
Der Wiederverkaufswert ist stabil. Nach drei Jahren und 45.000 Kilometern behalten Bentaygas etwa 55 bis 60 Prozent ihres Neupreises. Das ist ordentlich für dieses Segment. Sondermodelle und limitierte Editionen verlieren weniger.
Wer seinen Lifestyle ganzheitlich pflegt, kombiniert den Bentayga mit passenden Accessoires. Die Welt der Luxus-Uhren bietet hier perfekte Ergänzungen. Eine Breitling am Handgelenk passt hervorragend zum britischen Understatement.

Wie steht es um Verbrauch und Nachhaltigkeit?
Der Bentayga V8 verbraucht im Alltag etwa 14 Liter Super Plus auf 100 Kilometer. Der W12 genehmigt sich 16 bis 17 Liter. Der Hybrid kommt bei gemischter Nutzung auf 7 Liter. CO2-Emissionen liegen je nach Modell zwischen 89 g/km (Hybrid) und 343 g/km (W12).
Bentley hat Nachhaltigkeit auf die Agenda gesetzt. Das Werk in Crewe ist seit 2020 CO2-neutral. 30.000 Solarpanels auf dem Dach erzeugen Strom. Regenwasser wird aufgefangen und im Produktionsprozess verwendet.
Die Lederverarbeitung erfolgt chromfrei. Das ist umweltfreundlicher als herkömmliche Gerbverfahren. Bentley bietet zudem Innenausstattungen ohne Leder an. Recycelte Materialien kommen zum Einsatz. Der Trend zur Fashion & Style beeinflusst auch die Automobilbranche.
Laut dem Beyond100-Programm von Bentley wird die Marke bis 2030 komplett auf Elektroantriebe umstellen. Der letzte Verbrenner-Bentley soll 2030 vom Band rollen. Der Bentayga wird dann als reines Elektrofahrzeug angeboten.
Die Zylinderabschaltung im V8 spart Kraftstoff. Bei konstanter Autobahnfahrt laufen nur vier Zylinder. Der Übergang ist nicht spürbar. In der Praxis spart das etwa 1,5 Liter auf 100 Kilometer.
Für Besitzer von Yachten ist der Bentayga das perfekte Zubringerfahrzeug. Er passt zur Ästhetik einer Sunseeker oder Riva. Der Lifestyle stimmt überein.
Für wen eignet sich der Bentayga?
Der Bentayga eignet sich für Käufer, die das Maximum an Luxus und Leistung in einem SUV suchen. Er passt zu erfolgreichen Unternehmern, Familien mit gehobenen Ansprüchen und Menschen, die Wert auf Exklusivität legen. Wer nur Status zeigen will, ist hier falsch. Der Bentayga belohnt Kenner.
Im Vergleich zum Rolls-Royce Cullinan ist der Bentayga sportlicher. Er fährt sich agiler. Der Cullinan bietet mehr Chauffeur-Komfort auf der Rückbank. Der Bentayga ist für Selbstfahrer konzipiert.
Gegenüber dem Lamborghini Urus wirkt der Bentayga dezenter. Er schreit nicht nach Aufmerksamkeit. Das britische Understatement überzeugt. Im Urus fühlt man sich wie auf einer Rennstrecke. Im Bentayga wie in einem Gentlemen’s Club.
Der Mercedes-Maybach GLS ist weicher abgestimmt. Er gleitet komfortabler. Dafür fehlt ihm die Dynamik des Bentayga. Die Materialqualität ist bei beiden Fahrzeugen exzellent. Der Bentayga hat das traditionellere Ambiente.
Wer sich für Erfolg & Business interessiert, findet im Bentayga ein passendes Statussymbol. Er signalisiert Erfolg ohne Protzerei. Die Marke Bentley steht für britische Tradition und solides Handwerk.
Die Zielgruppe ist international. In der Schweiz schätzen Käufer die Allradkompetenz für Wintermonate. In Deutschland überzeugt die Autobahntauglichkeit. Im Nahen Osten zählt der Prestige-Faktor. Der Bentayga erfüllt alle Erwartungen.
Direkter Modellvergleich 2026
- Bentley Bentayga W12: 659 PS, 306 km/h, ab 264.000 Euro
- Rolls-Royce Cullinan: 571 PS, 250 km/h, ab 340.000 Euro
- Lamborghini Urus: 666 PS, 305 km/h, ab 218.000 Euro
- Mercedes-Maybach GLS: 558 PS, 250 km/h, ab 185.000 Euro
Call-to-Action: Entdecken Sie weitere spannende Testberichte und Analysen aus der Welt der Luxusfahrzeuge auf luxury-motors.ch. Unser Team berichtet regelmässig über die neuesten Modelle, exklusive Events und Trends im Premium-Segment. Bleiben Sie informiert und lassen Sie sich inspirieren.
Fazit und Empfehlung
Der Bentley Bentayga verdient seine Position an der Spitze des Luxus-SUV-Segments. Er kombiniert unvergleichliche Handwerkskunst mit echter Fahrfreude. Die Materialien sind erstklassig. Die Technik ist ausgereift. Die Verarbeitung ist makellos.
Meine Empfehlung: Wählen Sie den V8 für den Alltag. Er bietet 95 Prozent des W12-Erlebnisses bei deutlich geringerem Verbrauch. Der Hybrid lohnt sich für Stadtbewohner mit Lademöglichkeit. Den W12 sollten Enthusiasten wählen, die das ultimative Bentley-Erlebnis suchen.
Mit rund 220.000 bis 300.000 Euro ist der Bentayga kein Schnäppchen. Doch er liefert, was er verspricht. Keine Enttäuschung. Keine Kompromisse. Nur puren Luxus auf vier Rädern.
FAQ: Häufige Fragen zum Bentley Bentayga
Wie hoch ist der Verbrauch des Bentley Bentayga im Alltag?
Der V8-Motor verbraucht im Alltag etwa 14 Liter Super Plus auf 100 Kilometer. Der W12 liegt bei 16 bis 17 Litern. Der Plug-in-Hybrid kommt bei gemischter Nutzung auf etwa 7 Liter, sofern regelmässig elektrisch geladen wird.
Welcher Motor ist beim Bentayga empfehlenswert?
Für die meisten Käufer ist der V8 die beste Wahl. Er bietet ausreichend Leistung, einen niedrigeren Verbrauch und alle Qualitäten des Bentayga. Der W12 richtet sich an Enthusiasten, die das Maximum wollen.
Ist der Bentley Bentayga geländetauglich?
Ja, der Bentayga ist überraschend geländetauglich. Mit acht Fahrmodi, 200 Millimetern Bodenfreiheit und permanentem Allradantrieb meistert er auch schwieriges Terrain souverän. Er ist kein reiner Offroader, aber für unbefestigte Wege bestens gerüstet.
Wie lange dauert die Lieferzeit beim Bentayga?
Die Lieferzeit beträgt aktuell etwa 4 bis 6 Monate ab Bestellung. Bei umfangreichen Mulliner-Individualisierungen kann es bis zu 9 Monate dauern. Lagerwagen sind bei ausgewählten Händlern schneller verfügbar.
Wie schneidet der Bentayga im Vergleich zum Rolls-Royce Cullinan ab?
Der Bentayga ist sportlicher und agiler. Der Cullinan bietet mehr Fond-Komfort und ist als Chauffeur-Fahrzeug überlegen. Beide sind erstklassig verarbeitet. Die Wahl hängt vom persönlichen Fahrstil ab.
Autor: Maximilian Berger, Automobil-Journalist mit 12 Jahren Erfahrung im Supercar-Segment
