Die Verbindung zur Schweiz ist offensichtlich: eine uhrenaffine Kundschaft, hohe Sammlertradition und ein Markt, der Luxus mit Handwerk verbindet. Blickpunkte des Artikels sind Preis, Produktion, Technik (V16 + Hybrid), Performance und Innenraum als Ausdruck des neuen Designs.
Wesentliche Erkenntnisse
- Start der Serienauslieferung ab 2026, Nachfolger des Chiron.
- Limitierte Auflage: 250 Fahrzeuge, vollständig verkauft.
- Preis: 3,8 Millionen Euro ohne Steuern.
- Symbol für Handwerk, Präzision und analoges Erlebnis.
- Starke Relevanz für die Schweiz als Sammler- und Uhrenmarkt.
2026 im Fokus: Warum der Tourbillon die Luxuswelt neu inspiriert
2026 markiert einen Wendepunkt: Ein neues, eigenständiges Hypercar setzt ein klares Luxuszeichen. Dieses Modell definiert Besitz neu, weil es Design, Handwerk und Seltenheit bündelt.
Erstes komplett neues Design seit der Fusion
Das Fahrzeug ist das erste vollständig neue Design seit der Fusion mit bugatti rimac und ersetzt den Chiron als Referenz. Diese Neugestaltung ist kein Facelift, sondern ein strategischer Neustart.
Limitierung und Signalwirkung
Nur 250 Exemplare wurden gebaut — eine Zahl, die Nachfrage und Sammlerwert steigert. Die Limitierung fungiert als Mechanismus, der globale Aufmerksamkeit bündelt und Preise langfristig stabilisieren kann.
Schweizer Perspektive: Handwerk und Werterhalt
Für die Schweiz ist wichtig: Handwerk, Materialehrlichkeit und Werterhalt stehen im Vordergrund. mate rimac betont zugleich, dass High-End-Kunden weiterhin den verbrenner schätzen. Wenn ein Auto in wenigen sekunden beschleunigt, aber jahrelang ausgeliefert wird, wird Zeit selbst zum Luxusversprechen.
Bugatti Tourbillon: Die wichtigsten Fakten zu Preis, Limitierung und Produktion
Der Start der Serienfertigung 2026 macht das Projekt sofort zu einem greifbaren Sammlerobjekt.
3,8 Millionen Euro netto und 250 Exemplare
Preis: 3,8 Millionen Euro ohne Steuern. Die gesamte Auflage von 250 Einheiten ist bereits vergeben.
Produktion seit 2026 in Molsheim
Die produktion läuft in Handarbeit im Elsass. Geplant sind rund 80 Fahrzeuge pro Jahr.
Dieses Manufaktur-Tempo setzt Handwerk vor Industrialisierung. Für Käufer heißt das: Geduld wird Teil des Besitzes.
Lieferfenster bis 2029
Die Auslieferungen können sich bis 2029 erstrecken. Planung, Spezifikation und finale Abnahme dehnen den Prozess.
Für Sammler in der Schweiz erhöht die Wartezeit den Wert. Beziehungen, Historie und Markentreue gewinnen an Gewicht.
„Sur Mesure“ und Extras
Personalisierung gilt als Erwartung, nicht nur als Option. Kaum ein Exemplar wird seriennah bleiben.

| Fakt | Wert | Ort | Auswirkung |
|---|---|---|---|
| Preis | 3,8 Millionen € netto | — | Hoher Sammlerwert |
| Auflage | 250 Einheiten | — | Exklusivität |
| Fertigung | ~80/Jahr | Molsheim (Elsass) | Manufaktur-Qualität |
| Lieferzeit | 2026–2029 | Global | Mehrjährige Besitzplanung |
Hinter dem Sammlerobjekt steht ein radikales Package aus großem hubraum und Hybridisierung.
V16 mit 8,3 Litern Hubraum trifft Hybrid: Antrieb, Elektromotoren und Verbrenner-Comeback
Der antrieb des Jahres 2026 vereint traditionelles Hubraumdenken mit moderner Elektrifizierung.
Ein Cosworth‑entwickelter V16‑Sauger liefert 8,3 litern hubraum, 735 kW (1.000 PS), 900 Nm und 9.000/min. Die Verdichtung beträgt 14,5:1; der Motor sitzt vor der Hinterachse und treibt die Hinterräder an.
Elektrische Ergänzung
Drei elektromotoren à 250 kW (zwei vorn, einer hinten) schaffen Allrad und sofortiges Drehmoment. Zusammen ergibt das rund 1.800 PS Systemleistung.
Marktstrategie 2026
mate rimac sieht im High‑End‑Segment weiterhin Platz für rein mechanische Rituale. Der Verbrenner bleibt ein Emotional‑Element, ergänzt aber durch elektrische Alltagstauglichkeit.
Batterie, Gewicht, Reichweite
Die 25‑kWh‑Batterie hält die Masse knapp unter zwei Tonnen (rund 1.995 kg) und erlaubt etwa 60 km elektrische Reichweite. Das Ergebnis ist Balance: Performance bleibt vorn, der Hybrid verbessert Traktion und Alltag.
Ein „Sowohl‑als‑auch“ statt eines Entweder‑oder: 2026 wird der Antrieb zur Antwort.
Performance, die Maßstäbe setzt: 0-100 km/h, 400 km/h und 445 km/h Spitze
Die Fahrleistung definiert 2026 neu, indem sie Messbares und Mythisches verbindet.

Beschleunigung in Sekunden
0–100 km/h: 2,0 s. 0–200 km/h: unter 5 s.
Solche Werte sind nicht nur Rekorde. Sie stehen für sofort abrufbare Kraft und souveräne Fahrkontrolle.
Hochgeschwindigkeits‑Statement
0–400 km/h: unter 25 s. Die elektronische Begrenzung liegt bei 445 km/h.
Diese Top‑Speed‑Angaben inszenieren Geschwindigkeit als Kernkompetenz der Marke.
Was die Zahlen 2026 bedeuten
In der Schweiz zählen diese km/h‑Werte weniger für den Alltag als für Prestige, Technikführerschaft und Erzählbarkeit bei Concours und Sammler‑Events.
Sekunden sind hier die Maßeinheit des Luxus: nicht nur schnell, sondern jederzeit verlässlich.
„Leistung ist ein Versprechen: Abrufbar, reproduzierbar, souverän.“
| Messwert | Zahl | Aussage |
|---|---|---|
| 0–100 km/h | 2,0 s | Sofortige Beschleunigung |
| 0–200 km/h | < 5 s | Alltagsperformance |
| 0–400 km/h | < 25 s | Hochgeschwindigkeits‑Statement |
| Höchstgeschwindigkeit | 445 km/h (elektron.) | Limitierte Top‑Speed |
Design und Aerodynamik: Dorsale, Schmetterlingstüren und die Pur-Sang-Option
Das Äußere ist weniger Dekor als technische Antwort auf extreme km/h‑Ambitionen. Jede Fläche wurde neu gezeichnet, damit Form, Heritage und Funktion zusammenwirken.
Skulpturale Linien und ein konzentriertes Cockpit
Die Silhouette wirkt niedriger und schlanker. Ein schmales cockpit fokussiert den Fahrer: weniger Salon, mehr konzentrierte Maschine.
Die Dorsale als Rückenstreifen zitiert die Type 57 SC Atlantic. Sie übersetzt historische Referenzen in eine moderne, emotionale Skulptur.
Aero‑Details für kontrollierten Abtrieb
Hinterachse und Heck arbeiten mit einem ausfahrbaren Flügel und einem sehr früh ansetzenden Diffusor. Diese Parts schaffen Abtrieb für stabile Kurven bei 400 km/h und darüber hinaus.
Der patentierte Stoßfänger integriert Funktion und Ästhetik. So bleiben Technik und Linienführung sauber und effizient.
Équipe Pur Sang: ein Sammler‑Upgrade
Die Option Équipe Pur Sang setzt ein deutliches Zeichen: acht Endrohre statt vier als sichtbares Charaktermerkmal.
Hubraum und Aerodynamik müssen zusammenarbeiten, damit Leistungsaussagen wie 445 km/h nicht nur Messwerte, sondern fahrbare Realität bleiben.
Innenraum als Statement: Mechanik statt Screen – und warum das 2026 wieder zählt
Der Innenraum setzt 2026 ein bewusstes Zeichen: Mechanik wird zur Bühne eines analogen Luxus. Das Ziel ist klar: weniger Dominanz von Bildschirmen, mehr greifbare Präzision und Materialauthentizität.

Analoges Fahrerlebnis
Das cockpit kommt ohne große Displays aus. Stattdessen dominieren Leder, gefrästes Metall und Kristall. Sichtbare Zahnräder und klare Schalter machen die Bedienung zum Erlebnis.
Uhren‑DNA im Instrumentarium
Die Anzeigen wirken wie ein kleines tourbillon-Objekt: komplex, fein, bewusst inszeniert. Eine feste Lenkradnabe sorgt dafür, dass die Instrumente nie verdeckt werden.
Schweizer Partnerschaft
Ein Schweizer Uhrmacher liefert die Anzeigeeinheit. Das ist mehr als Markenname: Es ist ein Qualitätsversprechen und eine kulturelle Brücke zur heimischen Uhrmacherei.
Alltag der Extreme
Trotz Reduktion gibt es einen versteckten screen und Apple CarPlay. Konnektivität bleibt verfügbar, aber sie dominiert nicht das Interieur.
| Merkmal | Material / Technik | Vorteil | Ergonomie |
|---|---|---|---|
| Instrumente | Gefrästes Metall, Saphirglas | Haptik, Präzision | Feste Lenkradnabe |
| Sitze | Feinleder | Proportion & Komfort | Keine Längsverstellung |
| Pedalerie | Aluminium, verstellbar | Fahreroptimiert | 33 mm Höhenverstellung |
„Die Renaissance des Analogen ist kein Rückschritt, sondern eine neue Art von Luxus: sichtbar, begreifbar, zuverlässig.“
Fazit
Dieses Modell verknüpft Sammlerwert und Technik zu einem neuen Luxusparadigma. Das bugatti tourbillon ist 2026 mehr als ein Nachfolger: es ist ein programmatischer Neuanfang in der bugatti rimac-Ära.
Die produktion in Molsheim (Handarbeit, ~80/Jahr) und die ausverkaufte Auflage von 250 Einheiten zeigen, dass Ultra‑Luxus in der welt weiterhin Bedeutung stiftet. V16‑Charakter trifft auf drei elektromotoren — Technik und Emotion bleiben verbunden.
mate rimac setzt damit auf eine Strategie, die Verbrenner‑Drama und Elektrifizierung kombiniert. Für die Schweiz heißt das: Uhren‑DNA, Materialkultur und Sammlermentalität finden hier einen natürlichen Resonanzraum. Wer 2026 ein Exemplar erhält, kauft einen Zeitmarker.
